Das Vergangene ist vergangen,
das Gegenwärtige verändert sich permanent,
das Zukünftige ist noch nicht gekommen.


Was ist das "Ich"? "Ich" wandelt sich von
Moment zu Moment. Da ist nichts was Dauer
hat.

Was der Normalbürger für ein "Ich" oder
"Selbst" hält, ist ein Gemisch von
Vorstellungen, Ideen und Projektionen
aus Vergangenem, Gegenwärtigem
und Zukünftigem.
Die fünf Skandah Körper, Gefühl,
Wahrnehmung, Geistesformationen
und Bewusstsein, die nach buddhistischer
Aufassung das "Ich" bilden, sind
leer von Anfang an.
Ihre Realität ist scheinbar und
narrt den Unerwachten
ein ums andere mal.


Zum universellen Bewusstsein erwachen,
Taisen Deshimaru nannte es "Cosmic Order",
das ist  das Ziel des Zen-Trainings.
Das wahre "ICH" wird so realisiert.
Das wahre "ICH" wird zu jeder Zeit
in Zazen realisiert.
Hier gibt es nichts Verschwommenes,
keine Wasserleichen
oder sonst irgendwas Mysteriöses.
Es ist sehr tiefgründig.
Es ist vollkommen.
Prajñāpāramitā.