Zensite.de - Ursprungstexte, Bilder und Klang des Zen, eine Website von Taiso Toku Ho

Makahannya Sandokai Hakujushi Shinjinmei Fukanzazengi Zazenwasan Shodoka Muchusetsumu Kannon Genjokoan
Bendowa Podiumsutra Zazenshin Hokyozanmai Nagarjuna Rinzairoku Huangpo Vajracchedika Joshu Zuigan
Guteis Finger Visudimagga Taoteking Kann sein Wisdom 2007 Wisdom 2008 Wisdom 2009 Wisdom 2010 Buecher  
Sekito Kisen Rinzai Dogen Ikkyu Sojun Kodo Sawaki T.Deshimaru T.Tenbreul T.Toku Ho Momente Unterweisung
Heiterkeit Übermitteln 3 Zeiten Klosteralltag            
Kultinstrumente: Hokku Oryoki Han Unpan Chaguma Keisu Inkin Keisaku Mokugyo
Taku Hotei Bodhidharma Der Arhat Acala Lotus Hui Neng Shakyamuni    
Zen-Musik: Amida Karuna Ikkyu Rhaposodie L.No10 Ballade B.Cos Daddada Datxy10 Tenkatsu

BUDDHA WISDOM

26.12.2007
Alles Lebende irrt sich: Wir halten für Glück, was Unglück bedeutet, und weinen über das Unglück, das gar keines ist.
Wir alle kennen das Kind, dessen Tränen plötzlich einem Lachen weichen, wenn man ihm ein Stückchen Schokolade gibt.
Was wir Lebende Glück nennen, ist nicht viel mehr als das.

09.12.2007
Als der Zen-Meister Nangaku Dai´e zum ersten mal den ehrwürdigen Buddha Sokei (Eno) besuchte, fragte ihn der ehrwürdige Buddha:
"Woher kommst du?"
Dai´e konnte nicht antworten und verbrachte acht Jahre damit, die Antwort auf diese Frage zu finden. Nach diesen Übungen bei seinem Meister vollzog er schließlich eine Niederwerfung vor dem ehrwürdigen Buddha Sokei und sagte:
"Als ich das erste Mal zu euch kam, habt ihr mich gefragt, woher ich komme. Jetzt kenne ich die wahre Absicht eurer Worte."
Der ehrwürdige Buddha Sokei sagte:
"Was hast du dir klargemacht?"
Dai´e sagte:
"Ich kann es nicht mit Worten erklären. Das ist es, was ich gelernt habe."
Dies ist die Verwirklichung von Daie´s achtjähriger Übung bei einem Meister. Der ehrwürdige Buddha Sokei sagte:
"Warum suchen wir Übung und Erleuchtung?"
Dai´e sagte:
"Übung und Erleuchtung sind nicht nicht hier, aber sie können nicht in Unreinheit erlangt werden."
Sokei sagte dann:
"Ich bin wie das, du bist wie das, und alle Buddhas und Patriarchen sind wie das.

24.11.2007
Im spirituellen Leben führt Bequemlichkeit zu nichts. Zazen ist schwer, ich weiß es. Bequemlichkeit zu pflegen ist das Schlimmste überhaupt.Wir müssen in unserem Leben wenigstens einmal diese Erfahrung (...) machen und durch große Schwierigkeiten hindurch gehen und dabei handelt es sich keineswegs nur um materielle, sondern um spirituelle Nöte. In solch einem Augenblick kann man Satori erlangen. Während Zazen kann man unbewusst natürlich, ohne es zu suchen, das Satori erlangen, indem man alle Dinge aufgibt.

Die Leute suchen Bequemlichkeit, weil ihr Geist in einem schlechten Zustand ist. Sie wollen Bequemlichkeit und fliehen vor Schwierigkeiten. Zazen ist recht schwer.

10.11.2007
Was ist rechte Anstrengung im Zen?
Manche strengen sich einen Tag oder eine Woche oder einen Monat oder ein Jahr lang an und hören dann auf — man muss geduldig weitermachen. So werden ihr Leben und all ihre Handlungen genau und stark. Unbewusst natürlich folgen sie dem Weg und wahre Weisheit erscheint. Diese Weisheit erschafft sich von selbst und die Leidenschaften verschwinden. So werden sie Nirvana erreichen.

Das Bewusstsein zu ändern ist sehr wichtig. Idiotische Menschen, die zu sehr an etwas gebunden sind – zum Beispiel an ihre idiotische Weisheit –, können ihren Geist nicht ändern.
Intelligente Menschen ändern ihr Bewusstsein unaufhörlich.

25.10.2007
Wer einhundert Liebes hat, hat einhundertfaches Leid.
Wer neunundneunzig Liebes hat, hat neunundneunzigfaches Leid.
Wer achtundneunzig Liebes hat, hat achtundneunzigfaches Leid.
Wer siebenundneunzig Liebes hat, hat siebenundneunzigfaches Leid.
Wer sechsundneunzig Liebes hat, hat sechsundneunzigfaches Leid.
Wer fünfundneunzig Liebes hat, hat fünfundneunzigfaches Leid.
Wer vierundneunzig Liebes hat, hat vierundneunzigfaches Leid.
Wer dreiundneunzig Liebes hat, hat dreiundneunzigfaches Leid.
Wer zweiundneunzig Liebes hat, hat zweiundneunzigfaches Leid.
Wer einundneunzig Liebes hat, hat einundneunzigfaches Leid.
Wer neunzig Liebes hat, hat neunzigfaches Leid.
Wer neunundachtzig Liebes hat, hat neunundachtzigfaches Leid.
Wer achtundachtzig Liebes hat, hat achtundachtzigfaches Leid.
Wer siebenundachtzig Liebes hat, hat siebenundachtzigfaches Leid.
Wer sechsundachtzig Liebes hat, hat sechsundachtzigfaches Leid.
Wer fünfundachtzig Liebes hat, hat fünfundachtzigfaches Leid.
Wer vierundachtzig Liebes hat, hat vierundachtzigfaches Leid.
Wer dreiundachtzig Liebes hat, hat dreiundachtzigfaches Leid.
Wer zweiundachtzig Liebes hat, hat zweiundachtzigfaches Leid.
Wer einundachtzig Liebes hat, hat einundachtzigfaches Leid.
Wer achtzig Liebes hat, hat achtzigfaches Leid.
Wer neunundsiebzig Liebes hat, hat neunundsiebzigfaches Leid.
Wer achtundsiebzig Liebes hat, hat achtundsiebzigfaches Leid.
Wer siebenundsiebzig Liebes hat, hat siebenundsiebzigfaches Leid.
Wer sechsundsiebzig Liebes hat, hat sechsundsiebzigfaches Leid.
Wer fünfundsiebzig Liebes hat, hat fünfundsiebzigfaches Leid.
Wer vierundsiebzig Liebes hat, hat vierundsiebzigfaches Leid.
Wer dreiundsiebzig Liebes hat, hat dreiundsiebzigfaches Leid.
Wer zweiundsiebzig Liebes hat, hat zweiundsiebzigfaches Leid
Wer einundsiebzig Liebes hat, hat einundsiebzigfaches Leid.
Wer siebzig Liebes hat, hat siebzigfaches Leid.
Wer neunundsechzig Liebes hat, hat neunundsechzigfaches Leid.
Wer achtundsechzig Liebes hat, hat achtundsechzigfaches Leid.
Wer siebenundsechzig Liebes hat, hat siebenundsechzigfaches Leid.
Wer sechsundsechzig Liebes hat, hat sechsundsechzigfaches Leid.
Wer fünfundsechzig Liebes hat, hat fünfundsechzigfaches Leid.
Wer vierundsechzig Liebes hat, hat vierundsechzigfaches Leid.
Wer dreiundsechzig Liebes hat, hat dreiundsechzigfaches Leid.
Wer zweiundsechzig Liebes hat, hat zweiundsechzigfaches Leid.
Wer einundsechzig Liebes hat, hat einundsechzigfaches Leid.
Wer sechzig Liebes hat, hat sechzigfaches Leid.
Wer neunundfünzig Liebes hat, hat neunundfünfzigfaches Leid.
Wer achtundfünzig Liebes hat, hat achtundfünfzigfaches Leid.
Wer siebenundfünzig Liebes hat, hat siebenundfünfzigfaches Leid.
Wer sechsundfünzig Liebes hat, hat sechsundfünfzigfaches Leid.
Wer fünfundfünzig Liebes hat, hat fünfundfünfzigfaches Leid.
Wer vierundfünzig Liebes hat, hat vierundfünfzigfaches Leid.
Wer dreiundfünzig Liebes hat, hat dreiundfünfzigfaches Leid.
Wer zweiundfünzig Liebes hat, hat zweiundfünfzigfaches Leid.
Wer einundfünzig Liebes hat, hat einundfünfzigfaches Leid.
Wer fünfzig Liebes hat, hat fünfzigfaches Leid.
Wer neunundvierzig Liebes hat, hat neunundvierzigfaches Leid.
Wer achtundvierzig Liebes hat, hat achtundvierzigfaches Leid.
Wer siebenundvierzig Liebes hat, hat siebenundvierzigfaches Leid.
Wer sechsundvierzig Liebes hat, hat sechsundvierzigfaches Leid.
Wer fünfundvierzig Liebes hat, hat fünfundvierzigfaches Leid.
Wer vierundvierzig Liebes hat, hat vierundvierzigfaches Leid.
Wer dreiundvierzig Liebes hat, hat dreiundvierzigfaches Leid.
Wer zweiundvierzig Liebes hat, hat zweiundvierzigfaches Leid.
Wer einundvierzig Liebes hat, hat einundvierzigfaches Leid.
Wer vierzig Liebes hat, hat vierzigfaches Leid.
Wer neununddreißig Liebes hat, hat neununddreißigfaches Leid.
Wer achtunddreißig Liebes hat, hat achtunddreißigfaches Leid.
Wer siebenunddreißig Liebes hat, hat siebenunddreißigfaches Leid.
Wer sechsunddreißig Liebes hat, hat sechsunddreißigfaches Leid.
Wer fünfunddreißig Liebes hat, hat fünfunddreißigfaches Leid.
Wer vierunddreißig Liebes hat, hat vierunddreißigfaches Leid.
Wer dreiunddreißig Liebes hat, hat dreiunddreißigfaches Leid.
Wer zweiunddreißig Liebes hat, hat zweiunddreißigfaches Leid.
Wer einunddreißig Liebes hat, hat einunddreißigfaches Leid.
Wer dreißig Liebes hat, hat dreißigfaches Leid.
Wer neunundzwanzig Liebes hat, hat neunundzwanzigfaches Leid.
Wer achtundzwanzig Liebes hat, hat achtundzwanzigfaches Leid.
Wer siebenundzwanzig Liebes hat, hat siebenundzwanzigfaches Leid.
Wer sechsundzwanzig Liebes hat, hat sechsundzwanzigfaches Leid.
Wer fünfundzwanzig Liebes hat, hat fünfundzwanzigfaches Leid.
Wer vierundzwanzig Liebes hat, hat vierundzwanzigfaches Leid.
Wer dreiundzwanzig Liebes hat, hat dreiundzwanzigfaches Leid.
Wer zweiundzwanzig Liebes hat, hat zweiundzwanzigfaches Leid.
Wer einundzwanzig Liebes hat, hat einundzwanzigfaches Leid.
Wer zwanzig Liebes hat, hat zwanzigfaches Leid.
Wer neunzehn Liebes hat, hat neunzehnfaches Leid.
Wer achtzehn Liebes hat, hat achtzehnfaches Leid.
Wer siebenzehn Liebes hat, hat siebenzehn Leid.
Wer sechszehn Liebes hat, hat sechszehn Leid.
Wer fünfzehn Liebes hat, hat fünfzehnfaches Leid.
Wer vierzehn Liebes hat, hat vierzehnfaches Leid.
Wer dreizehn Liebes hat, hat dreizehnfaches Leid.
Wer zwölf Liebes hat, hat zölffaches Leid.
Wer elf Liebes hat, hat elffaches Leid.
Wer zehn Liebes hat, hat zehnfaches Leid.
Wer acht Liebes hat, hat achtfaches Leid.
Wer sieben Liebes hat, hat siebenfaches Leid.
Wer sechs Liebes hat, hat sechsfaches Leid.
Wer fünf Liebes hat, hat fünffaches Leid.
Wer vier Liebes hat, hat vierfaches Leid.
Wer drei Liebes hat, hat dreifaches Leid.
Wer zwei Liebes hat, hat zweifaches Leid.
Wer ein Liebes hat, hat einfaches Leid.
Wer kein Liebes hat, hat kein Leid.

11.10.2007
Diese gegenwärtige Zeit ist die einzige Möglichkeit, die wir haben, um den reinen buddhistischen Dharma zu finden. Wann sonst werden wir jemals eine solche Möglichkeit haben? Wenn wir jetzt daran scheitern, uns von unseren Leidenschaften zu lösen, wann jemals werden wir es können? Wenn wir diese Chance versäumen, wann werden wir Buddhas werden? Wenn wir nicht wie Buddhas sitzen (Zazen), wie können wir dann wie Buddhas üben.

26.09.2007
Blumen und Früchte haben ihre eigene, einzigartige Welt der Zeit. Umgekehrt hat die Welt der Zeit ihre eigenen Früchte und Blumen. Jede Grasart hat ihre eigene Blume, jeder Baum hat seine speziellen Blüten und Früchte. Und wenn wir Menschen als Bäume vorstellen, hat jeder Baum seine eigenen speziellen Blüten.
Das ist die Blume der Leerheit. Wenn du mit deiner eigenen Erkenntnis auf diese Blume schaust, ist es dir nicht möglich, ihre wahre Farbe zu erkennen, da deine Wahrnehmung nur auf die äußere Form gerichtet ist und nicht auf das Wesen, die Leerheit der Blume.

11.09.2007
Der Geist gleicht der Leere, in der es keine Verwirrung und kein Böses gibt, ... denn wenn die Sonne aufsteigt und die ganze Welt erleuchtet, nimmt die Leere nicht an Glanz zu, und wenn sie niedergeht, wird die Leere nicht dunkler. Die Erscheinungen von Licht und Dunkel wechseln ab, das Wesen der Leere aber bleibt unverändert. Das gleiche gilt für den Geist des Buddha und der Lebewesen. Wenn du Buddha für eine reine, strahlende oder erleuchtete Erscheinung hälst, die Lebewesen aber für üble, dunkel und todgeweihte Gestalten, so werden dich diese Vorstellungen, die deinem Haften an Formen entstammen, von der höchsten Erkenntnis fernhalten, auch dann noch, wenn du so viele Äonen durchschritten hast, wie es Sandkörner am Ganges gibt.
Es existiert nur der eine Geist und kein Teilchen von irgend etwas anderem, an das man sich anklammern könnte. Denn dieser Geist ist Buddha. Wenn ihr Schüler auf dem Weg nicht zu dieser Geistessubstanz erwacht, werdet ihr den Geist mit begrifflichem Denken überlagern, den Buddha ausserhalb von euch selbst suchen und gebunden bleiben an Formen, fromme Übungen und anderes, was schädlich und keineswegs der Weg zur höchsten Erkenntnis ist.

27.08.2007
Einst als der Zen-Meister Ju-Ching, ein ehrwürdiger Buddha, im Zuiganji weilte, betrat er die Dharma-Halle und sprach zu den Anwesenden:
"Die Herbstbriese ist rein und frisch, der Herbstmond ist hell und klar. Mit erleuchteter Sicht können wir die wirkliche Form der großen Erde, der Berge und Flüsse erkennen. Der Aufenthalt im Zuiganji hat meine Schau erneuert. Der Klang eines Stockes und der Schrei eines Katsu sind wieder lebendig, weil wir uns gegenseitig prüfen.

13.08.2007
Der große Meister Chosa Shoken lebte in Konan während der Sung-Dynastie. Er sagte einst zu seinen Schülern:
"Die ganze Welt spiegelt sich im Auge eines Mönches wider, die ganze Welt ist in einem Alltagsgespräch enthalten, die ganze Welt ist überall in deinem Körper, die ganze Welt ist dein eigenes Wahres Licht, die ganze Welt ist in deinem Wahren Licht, und die ganze Welt kann nicht von dir getrennt werden.

30.07.2007
Der Geist des grossen Meisters aus Indien wurde getreu von Ost nach West weitergegeben.
Es gibt Unterschiede im Wesen der Menschen. Manche sind intelligent, andere weniger.
Auf dem Weg gibt es keinen Meister des Nordens und keinen Meister des Südens. Die Quelle des geistigen Weges ist rein und klar allein die Nebenflüsse sind verschmutzt.
Sich an den Erscheinungen zu heften ist die Ursache des Leidens. Doch an der Wahrheit zu haften ist nicht Erleuchtung. Da sie alle voneinander abhängig sind, durchdringen sich die Erscheinungen. Werden sie durch die Sinne wahrgenommen, scheinen sie ohne Zusammenhang. Wäre es nicht so könnte man auch nicht der Unterscheidung entrinnen.
Alle Formen unterscheiden sich durch ihre Merkmale. Freude und Leiden scheinen getrennt. Im Dunkel gibt es weder hoch noch tief. Im Licht unterscheidet man das Reine vom Schmutzigen.
Die vier Elemente des Körpers kehren von selbst zu ihrem Ursprung zurück, wie das Kind zur Mutter.

14.07.2007
Mit dem Wissen, daß das Leben kurz ist, sich Tag für Tag, Augenblick für Augenblick des Lebens erfreuen, das ist das Leben nach "Form ist Form und Leerheit ist Leerheit". Wenn Buddha erscheint, werdet ihr ihn willkommen heißen; wenn der Teufel kommt, werdet Ihr ihn willkommen heißen.
Der brühmte Zen-Meister Ummon sagte: "Buddha mit dem Sonnengesicht und Buddha mit dem Mondgesicht." Als er krank war, fragte ihn jemand: "Wie geht es dir?", und er antwortete: "Buddha mit dem Sonnengesicht und Buddha mit dem Mondgesicht." Da besteht keine Schwierigkeit. Ein Jahr leben ist gut. Ein hundert an Lebensjahren ist gut. Fahrt ihr in unserer Praxis (Zazen) fort, werdet ihr diesen Zustand erreichen.

30.06.2007
Kumareta, der 18te indische Patriarch und Shayata sein Schüler, Dharmanachfolger und 19te indische Patriarch
(...)
Kumareta: "Es gibt nichts zu bezweifeln."
Shayata: "Ich kann mir nicht helfen, ich zweifle."
Kumareta: "Deine Taten werden zur gegebenen Zeit belohnt oder bestraft. Es kann sehr bald sein oder irgendwann in der Zukunft. Es wird auf jeden Fall bezahlt. Belohnung und Bestrafung bleiben nie aus. Du hast Vertrauen in die drei Schätze des Buddhismus (Buddha, Dharma, Sangha), aber du weißt noch nicht, das dein Karma von deinem verblendeten Geist gemacht wird. Der getäuschte Geist ist das Produkt deines eigenen Bewußtseins. Dein unbewußter Zustand gestaltet dein Bewußtsein, d.h. dein gegenwärtiges Bewußtsein beruht auf dem Unbewußtsein. Deshalb ist dein Geist getäuscht, und du bist dir seines wahren Ursprungs nicht gewahr. Das ursprüngliche Bewußtsein ist rein und ohne Werden und Vergehen. In ihm gibt es keine unnatürlichen Wege und weder Bestrafung noch Belohnung. Es ist immerwährend still, leuchtend und klar."

15.06.2007
"Wie ist es, Sona, warst du früher, ehe du dein Haus verließest, des Lautenspiels kundig?"
"Ja, o Herr."
"Wie meinst du nun, Sona, wenn bei deiner Laute die Saiten allzu stramm gespannt sind, wird dann die Laute den rechten Ton geben und zum Spiel geschickt sein?"
"Das wird sie nicht, o Herr."
"Wie meinst du aber, Sona, wenn bei deiner Laute die Saiten allzu schlaff gespannt sind, wird dann die Laute den rechten Ton geben und zum Spiel geschickt sein?"
"Das wird sie nicht o Herr."
"Wie aber, Sona, wenn bei deiner Laute die Saiten nicht zu stramm und auch nicht zu schlaff gespannt sind, wenn sie das rechte Maß bewahren, wird dann die Laute den rechten Ton geben und zum Spiel geschickt sein?"
"Ja, o Herr."
"So gerät auch, Sona die allzu angespannte Kraft in das Übermaß, und die allzu nachgelassene Kraft gerät in Schlaffheit. Darum, Sona, vollende du in dir das Gleichmaß deiner Kraft, dringe zum Gleichmaß deiner geistigen Vermögen hindurch und setzte dir dies zum Ziel."

01.06.2007
Es wäre immer noch besser, ihr Jünger, wenn jemand, der die Lehre nicht vernommen hat, diesen aus den vier Elementen(Erde, Wasser, Feuer, Wind) gebildeten Körper für real hielte als den Geist. Und warum ist das so?
Der aus den vier Elementen gebildete Körper, ihr Jünger, erscheint ein Jahr lang als bestehend oder zwei Jahre lang ... oder er erscheint hundert Jahre lang als bestehend.
Was aber, ihr Jünger, der Geist genannt wird oder das Denken oder das Erkennen, das entsteht immer wechselnd Tag und Nacht. Wie ein Affe, ihr Jünger, der in einem Walde, einem Gehölz umherstreift, einen Ast ergreift und den fahren läßt und einen anderen ergreift, so entsteht und vergeht, ihr Jünger, das was Geist genannt wird oder Denken oder Erkennen, immer wechselnd Tag und Nacht.

16.05.2007
Der große Patriarch Indiens (Sakyamuni) sagte: „Das große Nirvana ist wie die Himalayas.“ Wir sehen, dass dies ein sehr passender Vergleich ist. Sakyamuni konnte das sagen, weil er mit den Bergen vertraut war und sie gut kannte. „Himalayas“ wurden ausgewählt aufgrund ihrer Größe, Rauheit und Ähnlichkeit mit dem großen Nirvana.

02.05.2007
Vor langer Zeit sagte der Zen-Meister Hoen: "Der eisige Nordwind weht und der Bambushain im Tal zittert. Der Boden ist völlig gefroren, aber es gibt darüber keinen Verdruss. Nur die wilden Pflaumen in den Bergen sind voller Leben; sie sprechen schweigend von den kalten, einsamen Tagen des Winters."