

Dharmatrommel
Die Dharmatrommel (Hokku oder auch Horai genannt, was soviel wie Dharmadonner bedeutet) steht in der Buddhahalle und ertoent, wenn sich Zen-Lehrlinge dort zu einer grossen Zeremonie versammeln. Sie wird mit zwei Schlegeln in Form von Rundhoelzern geschlagen.
Eine Geschichte, bei der es um die grosse Trommel geht, findet seit alters her grosses Interesse:
Eines Tages geruhte der chinesische Zen-Meister Ho zu den Unsui (Zen-Lehrlinge) zu sagen: "Das Wissen, das man nur vom Hoeren kennt, ist zu nichts nuetze. Erst wer das Wissen anwenden kann, ist wer. Auch das muss man noch hinter sich lassen um Shinka, den Zustand der wahren Erleuchtung zu erreichen." Darauf fragte ein Moench: "Erklaert das Shinka ein bisschen ausfuehrlicher." Der Meister antwortete: "Uebe dich im Schlagen der Trommel. Man muss schliesslich was erlernen." Was auch immer der Unsui danach fragte, der Meister beharrte darauf: "Schlage auf jeden Fall die Trommel."