Momente

Unser aller Leben ist eine Anreihung von Momenten. Der letzte Moment ist der Todesmoment. Ob wir reich oder arm sind, schoen oder haesslich, gross oder klein, gluecklich oder ungluecklich:
Wir sind Momente im kosmischen Tanz.
Jeder Moment ist einzigartig und nicht wiederholbar. Wir wissen das - jeder weiss das... und dennoch tun wir oft so, als koennte man Momente wiederholen, Momente konservieren. Dieses Wiederholenwollen ist sehr stark an unserer emotionalen Disposition gebunden. Es ist kindisch. Wir wollen schoene lustvolle Momente festhalten und andererseits schmerzvolle Momente moeglichst vermeiden und natuerlich nicht wiederholen, es sei denn, man ist irgendwie krank. Nietzsche sagte: "Alle Lust will Ewigkeit." Ein anderer Weiser sagte: "Die Glücksmomente sind die Gewinngroschen, die aus dem Spielautomaten des Lebens fallen und den Spieler veranlassen weiterzuspielen, obwohl die Vernunft ihm sagen sollte, daß er aufs Ganze gesehen, nur verlieren kann."

Zen schlaegt vor Moment fuer Moment zu vergessen und Praesens zu leben. Das ist wirklich real.
Jedoch hat auch das vorherrschende Verstaendnis von Realitaet, (zum Beispiel das Verstaendniss von Realitaet als Gegensatz zu Traum), Bedeutung. Es bestimmt das taegliche Leben der Meisten.

Als Buddha Shakyamuni zur Wahrheit erwachte erkannte er: "Ich bin real." Auf Basis dieser Erkenntnis gibt es Fortschritt.

"Was ist der Buddha-Dharma?"
"Mauer, Ziegel, Steine"
"2+2=4"
"M.O.M.E.N.T., M.O.M.E.N.T.E."