Ursprungstexte, Bilder und Klang des Zen

Musik

Die indische Goettin Saraswati (Lakshmi, Durga, Kali, Parvati sind einige ihrer anderen Namen) aus der im buddhistischen Japan Benzaiten(Benten) wurde, ist mit der Musik, der Kunst, der Weisheit und der Beredsamkeit verbunden. Sie gilt auch als Beschuetzerin der Geishas, der Taenzer und der Musikanten, und verhilft manchmal sogar zum Reichtum. Wir sehen sie hier die Vina spielend, ein uraltes indisches Saiteninstrument.


Ich setze die Töne ohne spezielles Konzept.
Es sind mit dem Computer hergestellte Klangcollagen - melodisch und unmelodisch, harmonisch und unharmonisch.
Musik ist ein hervorragendes Kommunikationsmittel - weitaus kommunikativer als zum Beispiel Sprache. Sprache ist zumeist gebunden an Land und Landsleute, wohingegen die Sprache der Musik universell ist. Jeder Mensch ist musikalisch. Kein Mensch ist unmusikalisch. Musik vereint und kann auch spalten. Manch eine Musik kommt brutal daher, eine andere wiederum umschmeichelt zart. Musik bildet uns und fördert in bemerkenswerter Weise unsere INTUITION, wie Forschungen unter anderem in der Pädagogik und den aktuellen Neurowissenschaften zeigen. Sie bildet neue Synapsen, aktiviert bzw. reaktiviert Areale in unserem Gehirn, die mit dem "Sitz der Intuition" in Verbindung gesehen werden.

In diesem zunehmend kopflastigen Zeitalter ist das von großer Bedeutung. Wenn wir den Bauch, wenn wir unsere Emotionen allzusehr vernachlässigen, unterdrücken, werden wir krank. Jedoch mutiert andererseits zum Sklaven seiner Triebe, wer immerfort seinen Begierden nachgeht.
Musizieren kultiviert die Leidenschaften, kann sie in eine schöne Form verwandeln. Sie gehört mit zu den Dingen, die unser Leben lebenswert machen.

Denkt jemand "Ich bin unmusikalisch", dann beruht diese Denkweise auf einem Irrtum. Gibt es eine Messlatte für musikalisch und unmusikalisch? Ist jemand der einen Dreiklang in Dur nicht von einem Dreiklang in Moll unterscheiden kann, um ein Beispiel zu nennen unmusikalisch, wie es manche Musiklehrer sehen? Was fuer ein Unfug. In der Moderne haben grossartige Kuenstler den Musikbegriff revolutioniert, erweitert, befreit und - vereinfacht.

Wenn man zwei Haende zusammenklatscht erzeugt dies einen Klang(Durch das Zusammenklatschen der Haende wird eine Schallwelle oder Schwingung in der Luft erzeugt. Diese Vibrationen in der Luft koennen die Ohren in Signale umsetzen, die das Gehirn als Ton interpretiert. Im Innenohr versetzen die Vibrationen winzige Haarzellen in Bewegung und werden in Nervenimpulse verwandelt, die an das Gehirn weitergeleitet werden). Was aber ist der Ton des Klatschens einer Hand? Dieses Koan des Zen-Meisters Hakuin wirft ein Schlaglicht auf Musik