Ich setze die Töne ohne spezielles Konzept.
Es sind mit dem Computer hergestellte Klangcollagen - melodisch und unmelodisch, harmonisch und unharmonisch. Musik ist ein hervorragendes Kommunikationsmittel - weitaus kommunikativer als zum Beispiel Sprache. Sprache ist zumeist gebunden an Land und Landsleute, wohingegen die Sprache der Musik universell ist. Jeder Mensch ist musikalisch. Kein Mensch ist unmusikalisch. Musik vereint und kann auch spalten. Manch eine Musik kommt brutal daher, eine andere wiederum umschmeichelt zart. Musik bildet uns und fördert in bemerkenswerter Weise unsere INTUITION, wie Forschungen unter anderem in der Pädagogik und den aktuellen Neurowissenschaften zeigen. Sie bildet neue Synapsen, aktiviert bzw. reaktiviert Areale in unserem Gehirn, die mit dem "Sitz der Intuition" in Verbindung gesehen werden. In diesem zunehmend kopflastigen Zeitalter ist das von großer Bedeutung. Wenn wir den Bauch, wenn wir unsere Emotionen allzusehr vernachlässigen, unterdrücken, werden wir krank. Jedoch mutiert andererseits zum Sklaven seiner Triebe, wer immerfort seinen Begierden nachgeht. Denkt jemand "Ich bin unmusikalisch", dann beruht diese Denkweise auf einem Irrtum. Gibt es eine Messlatte für musikalisch und unmusikalisch? Ist jemand der einen Dreiklang in Dur nicht von einem Dreiklang in Moll unterscheiden kann, um ein Beispiel zu nennen unmusikalisch, wie es manche Musiklehrer sehen? Was fuer ein Unfug. In der Moderne haben grossartige Kuenstler den Musikbegriff revolutioniert, erweitert, befreit und - vereinfacht. |
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